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Liebe Imker,

Der Januar ist vorüber. Wir haben nach gemäßigten Temperaturen  ein Zwischenspiel von  -8 grd C., verbunden mit 12 cm Schnee gehabt. Die Völker verhalten sich ruhig. Wer sie vorsichtig abhört, stellt ein ganz leises Summen fest. Einige Völker haben wahrscheinlich schon Zellen bestiftet.

Am 21. 01 hatten wir um 11.50 Uhr eine Außentemperatur von 12 grd. C, eine halbe Stunde später: Reinigungsflug …

Die Wintertraube hat sich gelockert, an der äußeren Hülle könnten wir eine Temperatur von 9 grd C messen, im kleinen Kernbereich 36 grd C. 

Seit der Einfütterung hat das Volk knapp drei kg Futter verbraucht. Je größer das Brutnest wird, desto höher wird der Verbrauch. Er ist abhängig von der Größe des Volkes, von der Temperatur  (bei niedrigen Temperaturen müssen die Bienen mehr Winterfutter in Wärme umwandeln), der Art der Unterbringung – in doppelwandigen Beuten oder freistehenden  Magazinen. Störungen und Erschütterungen führen zu mehr Futterverbrauch. Wenn die Völker sehr eng stehen, können ganz fleißige Nachbarvölker unbemerkt Futter während der Einfütterung stehlen. 

Sehr ungünstige Temperaturen könnten dazu führen, dass sich ein Volk, das gut entwickelt war, sich in einer längeren Kälteperiode erneut zu einer Kugel formierte. Dabei kann die Verbindung zwischen den vollen Futterwaben und dem Bienenvolk unterbrochen werden. Der Imker bemerkt es oft erst bei der Frühjahrsnachschau. Eine Wabe, in der viele Bienen bewegungslos mit dem Kopf voran stecken (das Hinterteil in Richtung Imker!)  – kein Kommentar.

Ab Ende Februar können wir bei Sonnenschein schon mehr Bienen fliegen sehen – wahrscheinlich suchen sie eine Wasserquelle. Notfalls reicht ein  flaches Gefäß, eine kleine, elektrisch beheizbare Hühnertränke ist kein Luxus.

Mit Dank für Ihre Aufmerksamkeit und  freundlichem Gruß 

Uwe Rüger

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