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Werte Imkerfreunde,

ich hoffe, Ihr habt Eure Bienen recht gut aus dem Winter bekommen. Was ich erfreulicherweise erfahren habe, es gibt es recht wenige Verluste. Nun kommt die Zeit, wo alles anfängt zu blühen. Das ist die Zeit, wo sich unsere Bienen im ,,Schlaraffenland'' befinden.

Bis dahin ist Acht zu geben, dass sich genug Futterreserven im Volk befinden. Die Diskrepanz zwischen dem was an Nektar eingetragen wird und was das Volk an Futter jeden Tag verbraucht, ist oft gravierend oder die Temperaturen zum Fliegen sind zu niedrig. Die meisten Völker verhungern leider im Frühjahr!

Sollte wirklich Bedarf und keine Futterwaben als Reserve vorhanden sein, muss Futter in Form von Futterteig oder Flüssigfutter zugeführt werden.

Wichtig ist dabei, dieses Futter dicht an den Bienensitz zu platzieren. Weite Wege innerhalb der Beute werden von den Bienen gemieden. Grund, die Temperaturen sind oft zu niedrig.

Gute Völker können schon Mitte April erweitert werden oder sogar einen Honigraum erhalten. Zur Erweiterung gehören, der Drohnenbaurahmen und die erste Mittelwand. Wabenerneuerung ist sehr wichtig, um eine gute Wabenhygiene zu erreichen.

Ich möchte noch einmal – aus gegebenen Anlass – auf die Wichtigkeit der Untersuchung auf Amerikanische Faulbrut hinweisen. Aus dem Futterkranz, also dicht an der Brut befindliche Futterecken, werden auf geritzt und mit einem Esslöffel wird Futter inkl. Wachs von der Wabe abgeschabt (1 – 2 Esslöffel je Volk). Dieses Gemisch kommt in einen kleinen unzerbrechlichen Behälter. Maximal kommen von 6 Völker die Proben in ein gemeinsames Behältnis. Bitte die Nummer bzw. Kennzeichnung der Völkern darauf schreiben.

Insgesamt brauchen nur 10 % des eigenen Bienenbestandes geprobte werden.

Zum Download füge ich ein Protokoll (hier als PDF) an, dass gemeinsam mit der Probe an das Landeslabor Berlin Brandenburg, Gerhard-Neumann-Str. 2 in 15236 Frankfurt (Oder) Tel.: 0335 5217-2100 geschickt wird. Alternativ kann auch in Seelow Landratsamt Abt. Veterinär die Probe abgegeben werden.

So genug geschwafelt, ich wünsche Euch allen starke Völker, volle Honigtöpfe und viel Freude bei der beginnenden Saison.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Seifert

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